Neues vom Projektchor

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beim Projektchorleiter Jörg Debus, Tel. 06461 - 924513.

 

 Benefizkonzert zur 750-Jahrfeier 

Große musikalische Bandbreite zieht Zuhörer in den Bann 

Bild und Bericht von Erich Frankenberg im Hinterländer Anzeiger

am 28. Juni 2017

 

Als eine wahre Fundgrube musikalischer Talente des Ortes hat sich das Benefizkonzert zugunsten des Dorfvereins „750 Jahre Kombach“ erwiesen. In der Schutzhütte reihte sich ein musikalischer und gesanglicher „Leckerbissen“ an den anderen. Schwungvoll und modern eröffnete die Lobpreisband der evangelischen Kirchengemeinde das Konzert mit „Darum jubel ich Dir zu“ von Danny Plett. Bei Barclay James Harvest’s „Hymn" offenbarte sich die bereits große musikalische Ausstrahlung der jungen Musiker. Die Jugendliche Lara Ratke mit zwei Freundinnen und einem Musikkollegen bewiesen, gut aufeinander abgestimmt, dass man mit vier Saxophonen die unterschiedlichen Musikrichtungen der Stücke „Versuch‘s mal mit Gemütlichkeit“ und „Menuett“ im wahrsten Sinn überzeugend „zelebrieren“ kann.   Unter der Leitung von Markus Plitt bereicherte der Kirchenchor mit „Lobtanzen und Lobsingen“ (Siegfried Fietz) und „Stern, auf den ich schaue“ (Krummacher/Koch) das Konzert um eine kirchliche Sequenz. Beeindruckend der Block mit den jüngsten Künstlern: Die sechsjährige Ida Donges, Enkelin des Organisators dieses Konzertes, Pfarrer Jörg Debus, zeigte am Klavier, mit der Unterstützung ihrer Mama Katrin Debus-Donges, zu was junge Menschen bereits in der Lage sind zu leisten. Die Hände der beiden siebenjährigen Anna Ortmüller und Carla Henkel machten „Die Vogelhochzeit“, auf einem Klavier gespielt, zu einem Hörgenuss. Die Zuhörer bewunderten dabei die erstaunliche musikalische Reife der beiden Mädchen. Einmal mehr erwiesen sich die Sänger des MGV Harmonie Kombach als ein sehr guter Klangkörper. Unter ihrem Dirigenten zeigten sie mit „Der Wandrer“ (Gerd Sorg) und „Warum bist du gekommen“ (Rudi Kühn) die ganze Klangfülle des Männerchorgesanges. Mit Emma Müller und Kira Nassauer präsentierten sich zwei weitere musikalische Talente. Ein „Tango“ gespielt auf der Querflöte entführte die Zuhörer zu den südamerikanischen Wurzeln dieser Musikrichtung.  Aber nicht nur die Künstler zeigten ihr Können: Nein, auch die Gäste wurden beim Kanon „Lasst uns miteinander singen, loben, danken dem Herrn“ in das Konzert aktiv mit einbezogen. Nach dieser musikalischen Lockerungsübung konnte die kleine Bühne die vielen Sängerinnen und Sänger des Projektchores kaum aufnehmen. Mit Begeisterung und sehr viel Einfühlungsvermögen hat hier Pfarrer Jörg Debus über 40 Sängerinnen und Sänger für den Chorgesang gewonnen, die etliche Festlichkeiten im Jubiläumsjahr mitgestalten werden. Bei „Fürchte dich nicht“ und „Gut, dass wir einander haben“ – ein Lied für die Dorfgemeinschaft wie Jörg Debus bemerkte-  und besonders beim „Sing and pray“ zeigte es sich, dass der Projektchor schon ein beachtliches Niveau erreicht hat. Besonders bemerkenswert die Lust am Singen, die sich in der Körpersprache der Chormitglieder wiederspiegelte. Dass Musik aus der Epoche von Johann Sebastian Bach auch einen Platz bei diesem Konzert einnehmen würde, konnten sich viele der Zuhörer vorher nicht vorstellen. Diese wurden von der Familie Hoffman – Vater Wolfgang, Mutter Tamara, Tochter Ronja und Sohn Joshua – eines besseren belehrt. „Gracieusement“ und „Gaiment“ von Jaques Christophe Naudot erwies sich als Ohrwurm, der die Zuhörer zu lang anhaltendem Beifall animierte. Pfarrer Klaas Hansen wechselte sein sonst übliches Musikgenre und überzeugte mit den Liedern „Über den Wolken“ und dem „Trinklied“ von Reinhard Mey. Mitsingen war hier angesagt und mit einem kräftigen „Prost“ verabschiedete sich der singende Pfarrer. Dem Chor der neuapostolischen Gemeinde war es vorbehalten den Schlusspunkt unter dieses besondere Benefizkonzert zu setzen. Eindrucksvoll gelang dies dem Chor unter der Leitung von Hans-Jürgen Frohnert mit „Heimat, Heimat, glanzumflossen“ (Gustav Adolf Uthmann) und den beiden von August Grell verfassten Liedern „Erhaben, o Herr“ und „Herr, Deine Güte“ in einer bewundernswerten Art und Weise. Ortsvorsteher Michael Blöcher-Ortmüller und Norbert Fenner, Vorsitzender des Dorfvereins, würdigten die Verdienste und das Engagement von Jörg Debus bei der Gründung des Projektchores, der Organisation des Benefizkonzertes und der liebevollen Moderation des Abends. Norbert Fenner: „Wir haben Nachdenkliches, Anregendes und Lustiges gehört - ein stimmendes Gesamtpaket -“. Ein Zuschauer fasste das Konzert so zusammen: „Einmalig –  Hoffentlich müssen wir nicht so lange auf das nächste Konzert dieser Art warten“.

 

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